Sonja fragte vor 2 Wochen

Pre und Beikosteinführung

Guten Tag, 
meine Tochter ist 18 Wochen alt und wird gestillt. Seit einer Woche bekommt sie mittags Brei. Die Breieinführung hat sehr gut geklappt, sodass ich mir sicher bin, dass bis Ende des Monats die komplette Stillmahlzeit ersetzt sein sollte. Derzeit  trinkt sie so ca zwischen 7-10 Mal in 24 Stunden. Abends meistens  zwei Mal direkt  hintereinander. Ich würde bis Mitte Dezember das Stillen gerne soweit reduziert haben, dass ich sie nur noch abends und nachts stille. Nun zu meinen Fragen. Ab wann bzw. sollte ich überhaupt Pre einführen oder ist davon auszugehen, dass die Stillmahlzeiten tagsüber sowieso bis Dezember durch Brei ersetzt worden sind? Ich bin Silvester auf eine Feier eingeladen, der Papa passt auf die Kleine auf. Es wird das erste Mal seit der Schwangerschaft sein, dass ich alleine losgehe und ich würde auch gerne etwas mehr trinken als nur 1-2 Gläser Sekt. Ich habe schon einen guten Vorrat an Muttermilch eingefroren und dachte, dass ich am Tag der Feier, sowie vorsichtshalber auch den Tag danach die Muttermilch abpumpe und wegwerfe. Angenommen ich stille zu diesem Zeitpunkt noch einmal  abends und zwei Mal nachts, muss ich dann drei Mal unterwegs abpumpen oder reicht es einmal abends bevor ich losgehe und dann einmal nachts bzw früh morgens? 
Danke schon im Voraus. 
Liebe Grüße,
Sonja

1 Antwort
Experte Administrator hat vor 2 Wochen geantwortet

Wie schön, dass alles so unkompliziert läuft, dass Sie sich jetzt schon auf Sylvester freuen können. Aber Babys können uns auch noch überraschen, daher bin ich zurückhaltend was so eine langfristige Planung anbelangt. Ich kann daher nur allgemein sagen, dass grundsätzlich Ihre Vorstellung richtig ist, dass man mit abgepumpter Milch weitermachen kann. Es ist aber in den meisten Fällen so, dass gestillte Kinder leicht den Löffel annehmen, aber meistens nicht gern aus der Flasche trinken. Viele Kinder nehmen die Beikost und trinken gern aus dem Becher und lassen sich noch morgens und abends gern stillen. Wenn Ihr Kind mit 8 Monaten weiter so unkompliziert ist, werden Sie vielleicht noch morgens und abends zusätzlich zu den Breimahlzeiten stillen. Die meisten Kinder benötigen dann die Brustmahlzeit nicht mehr in der Nacht. An Ihrer Stelle würde ich mir jetzt noch keinen Kopf darüber machen wie Sie es schaffen etwas mehr Sekt zu trinken und fröhlich zu feiern. Vermutlich werden Sie Ihr Kind noch einmal anlegen bevor Sie es zum Schlafen legen. Am nächsten Morgen muss der Papa etwas zu trinken aus dem Becher (oder falls möglich aus der Flasche) anbieten. Dabei spielt es keine Rolle ob er Premilch oder abgepumpte eingefrorene Milch nimmt. Am Tag erhält sie ihre Breie wie immer und am Abend sollten Sie den Alkohol abgebaut haben und können ihre Maus wieder anlegen. Aber das alles ist nur Theorie. Wie die Wirklichkeit wird, ist nicht vorherzusagen. Vielleicht melden Sie sich Mitte Dezember wo sie stehen und dann kann man genauer planen.